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TU Wien: Neue Academic Spin-out Alliance soll mehr wissenschaftliche Ausgründungen ermöglichen

21.05.2026

Die neue Academic Spin-out Alliance von AIT, BOKU, MedUni Wien, ISTA, TU Wien, Universität Wien, Vetmeduni, WU Wien und XISTA soll in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsagentur Wien mehr akademische Ausgründungen ermöglichen und Österreich als internationalen Deep-Tech-Standort stärken.

Mit der Gründung der Academic Spin-out Alliance setzen Wiens führende Universitäten und zentrale Akteure des österreichischen Innovationssystems ein gemeinsames Zeichen für die Zukunft des Standorts. Ziel der neuen Kooperation ist es, mehr wissenschaftliche Forschung in erfolgreiche Unternehmen zu überführen, akademische Ausgründungen zu beschleunigen und Deep-Tech-Innovationen international wettbewerbsfähig zu machen.

„Wissenschaftsbasierte Spin-offs sind ein zentraler Hebel für Europas Innovationskraft und technologische Souveränität. Mit der Academic Spin-out Alliance bündeln wir erstmals gezielt unsere Kompetenzen, um Forschenden bessere Voraussetzungen für erfolgreiche Gründungen, schnelleren Technologietransfer und internationale Skalierung zu bieten“, heißt es von Seiten der Allianz.

Deutlicher Fortschritt und noch größeres Potenzial

Die Bedeutung akademischer Ausgründungen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Während 2018 noch rund 12 Prozent aller Start-ups aus Universitäten oder Forschungseinrichtungen hervorgingen, liegt dieser Anteil laut Austrian Startup Monitor 2025 mittlerweile bei rund 23 Prozent.

Diese Entwicklung zeigt, dass das wissenschaftliche Potenzial in Österreich vorhanden ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass noch erhebliche Möglichkeiten bestehen, Forschungsergebnisse in skalierbare Innovationen und erfolgreiche Unternehmen zu überführen.

Neue Strukturen für mehr Gründungen

Genau hier setzt die neue Allianz an. Ziel ist es, den Weg von der Forschung zur Unternehmensgründung deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Geplant sind unter anderem:

  • gemeinsame Spin-off- und Inkubationsprogramme,
  • institutionsübergreifende Co-Founder-Matching-Formate,
  • Initiativen zur Beschleunigung von Technologietransfer und Kommerzialisierung.

Durch die Bündelung von Know-how, Netzwerken und Ressourcen sollen Forschende künftig bessere Rahmenbedingungen erhalten, um wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähige Produkte und Unternehmen zu überführen.

„Lab to Leader“ als erstes gemeinsames Projekt

Ein erstes sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit war die Veranstaltung „Lab to Leader: Building Science Ventures That Last“, die am 20. Mai 2026 im Rahmen der von der Wirtschaftsagentur Wien initiierten ViennaUP stattfand.

Mehr als 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, die gemeinsam von den Partnerinstitutionen organisiert wurde. Ziel war es, akademische Spin-offs mit potenziellen Co-Founderinnen und Co-Foundern, Investorinnen und Investoren sowie internationalen Expertinnen und Experten zusammenzubringen.

Weitere Initiativen sowie konkrete Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer sollen in den kommenden Monaten schrittweise umgesetzt werden.

Kontakt

Antonia Rinesch
Telefon: +43 664 3690161
E-Mail: ar@spinofffactory.at